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Ortsfamilienbuch Neisse (Stadt)

Die Stadt Neisse wird 1223 erstmals urkundlich erwähnt. Sie liegt an der Glatzer Neisse, gehörte zu Oberschlesien und dem Regierungsbezirk Oppeln.
Nach dem Krieg wurde Neisse der Volksrepublik Polen unterstellt, und die deutschen Bewohner 1946 nahezu vollständig vertrieben. Heute heißt die Stadt Nysa und liegt in der Woiwodschaft Opole.

St. Jakobus Panorama Scheidels Weltchronik Kreiszkirche 1907
ev. Garnisionskirche ev. Kirche Zollstrae

Fotos: Neisser Kultur- und Heimatbund, Hildesheim: - Zeitschrift: „Neisser Heimatblatt“ - Kalenderblätter 2022

Familiendatenbank:


Altstadt Neisse

Der Stadtkreis Neisse

Stadt Neisse und umliegende Dörfer

Lage Stadt und Landkreis Neisse in Schlesien

Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Neiße zwei evangelische Kirchen, sieben katholische Kirchen und eine Synagoge. Als Garnisonsstadt hatte Neisse eine Militär-Fachschule und Militärgemeinden mit eigenen Kirchenbüchern.
Die Auswertung aller Kirchenbücher der Stadt für ein Ortsfamilienbuch ist für einen einzelnen Bearbeiter kaum zu leisten, und die vorliegende Datenbank ist mehr oder weniger eine Datensammlung.

Erfasst sind bisher einige Namenslinien und Militärbücher: Militärbuch 1939 von Neisse und Militär- Kirchenbuch 1850 - 1868 2tes. und 4 tes. Os. Inf. Reg 23 und 63 (Stand August 2022).

Für einen Ausbau der Datenbank ist wichtig und wünschenswert, dass auch weitere Familienforscher ihre Recherchen zur Verfügung stellen.

Quellen
Wichtigste Quellen sind die verfilmten Kirchenbücher der Mormonen und Zivilstandsregister. Für die überwiegend katholische Bevölkerung werden zwei Kirchspiele genannt:

  1. Neisse mit den Orten Giesmannsdorf, Gräferei, Heidersdorf, Karlau, Kohlsdorf, Mährengasse , Rieglitz und Sengwitz
    Zuständige Pfarrei war die St. Jakobus-Kirche. Die Mormonen verfügen über kopierte Kirchenbücher ab 1561.
  2. Altstadt mit den Orten Karlshof, Konradsdorf, Kupferhammer, Neuland, Neumühl, Schäferei, Wellenhof
    Zuständig war die Pfarrei Altstadt Neisse. Kirchenbücher sind ab 1613 verfügbar. 1770 wurde in Mittelneuland die St. Johanneskirche erbaut (Patrizium St. Johannes Baptist und St. Nikolaus).
    1910 wurden die südlich gelegenen Vororte Mittel und Nieder Neuland eingemeindet.

Informationen über eingemeindete Orte und die zum Kirchspiel Neisse gehörigen Dörfer finden
sich auf der Webseite „Landkreis Neisse“: https://wiki.genealogy.net/Landkreis_Neisse
Für alle Recherchen, die nicht die Stadt, sondern die Dörfer im Kreis Neisse betreffen, gibt es bereits etliche Ortsfamilienbücher und eine Familiendatenbank, die Namenslinien über verschiedene Dörfer im Kreis erfasst. Eine Übersicht mit Links findet sich auf der o.g. Seite.

Über die Stadt
Neisse wurde 1215 vom Breslauer Bischof Lorenz am Zusammenfluss von Neiße und Biele auf grüner Wiese gegründet. Die Stadt war bis 1741 Residenzstadt des 2600 qkm großen Breslauer Bistumslandes. Es nannte sich Fürstentum Neisse und Herzogtum Grottkau.
Die erste Ansicht der Stadt zeigt Hartmann Schedel in seiner Weltchronik von 1493.
Neisse wird wegen der Barockarchitektur auch schlesisches Rom genannt.

Die Innenstadt und die Stadtteile Ober-, Mittel- und Niederneuland und Neumühl liegen auf dem rechten Ufer des Flusses Neiße.
Die Stadtteile Friedrichstadt, Gräferei und Mährengasse liegen auf dem linken Ufer der Neisse. Aus den Dörfern Gräferei, Mährengasse und Rochus wurde der Stadtteil Neisse II gebildet.
Am 1. Juli 1911 wurde Neisse ein selbstständiger Stadtkreis.

1939 hatte Neisse etwa 37 900 Einwohner, der Stadtkreis war ca. 25 qkm, der Landkreis etwa 686 qkm groß.


:: Weitere Links
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Pfeil Kreis Neisse
Pfeil Neisse (Stadt) im geschichtlichen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil Genealogische Literatur Neisse (Stadt)
Pfeil Neisse (Stadt) in Wikipedia
Pfeil Lage, Stadtplan Neisse (Stadt)
:: Kontakt
Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Monika Noack, Marion Eidinger