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Familiendatenbank Edderitz

Edderitz war eines der größeren Dörfer im Köthener Land. „War“, weil das ursprüngliche Dorf im Jahre 1938 einem Braunkohletagebau weichen mußte. Auf seinen Fluren befindet sich jetzt der Edderitzer See.

Edderitz im Jahre 1904 – Meßtischblatt Löbejün Skizze Edderitz- aktuelle Ortslage

Vom alten Dorf sind nur Informationen und Dokumente erhalten, vornehmlich in den Archiven

  1. Archiv der evangelischen Landeskirche Dessau-Roßlau
    Hier werden auch die originalen Kirchenbücher von Edderitz aufbewahrt.
  2. Landesarchiv Sachsen Anhalt in Dessau Roßlau
    Hier finden sich in Gerichtsbüchern, Landregistern und Gutsarchiven Informationen zu Edderitzer Bewohnern, die oft weiter in die Vergangenheit reichen, als die Kirchenbücher

In der weltlichen Verwaltung gehörte Edderitz zum Justizamt Cöthen:

Edderitz, ein Kirch- und Pfarrdorf, das größte im Amte, 1 ¾ Stunden von Köthen an der Straße nach Halle (über Löbejün)  gelegen, hat 86 H., 562 (B. 46, 240) Ew., ein dem Herrn von Wülknitz gehöriges Rittergut mit einer Roßölmühle im Dorfe, mehrere ansehnliche Bauerngüter und 2 Windmühlen. 1733 brannten hier 30 H. ab und 1811 ist das Dorf durch den ersten wirklichen Ausbruch der Cholera in Anhalt bekannt geworden, wobei der Umstand merkwürdig ist, daß sie sich nur in einem bestimmten Umkreis unfern des Dorfteiches zeigte.
Heinrich Lindner: Geschichte und Beschreibung des Landes Anhalt, bei Chr. G. Ackermann, Deßau 1833.

In der kirchlichen Verwaltung gehört Edderitz zum Kirchenkreis Köthen.

Eingepfarrt ist Pfaffendorf, seit 1955 von Gröbzig abgelöst. Filial ist Piethen, das 1878-1913 selbständige Parochie war und schon vorher zu Edderitz gehört hat. Edderitz hat 1661 bis 1665 den Pfarrer mit Hohnsdorf gemeinsam gehabt. 1935-46 wurde Baasdorf mitverwaltet. Seit 1938 wurde das Dorf abgerissen und 3 km nördlich verlegt.            (1947 wurde die Kirche abgerissen und 1955 die neue Johannes-Arndt-Kirche eingeweiht)                   
Herrmann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch, Landeskirchenrat der ev. Landeskirche Anhalts, Dessau 1996

Für das Ortsfamilienbuch ist beabsichtigt, neben den Kirchenbüchern auch die anderen Archivalien einzubeziehen.

Zur Zeit (06/2022) wurde das erste Kirchenbuch Edderitz ausgewertet. Auch einige Quellen aus den Archiven sind enthalten


Die Schreibweise der  Bewohnernmen wurde zunächst so bei belassen, wie sie in der Geburtseinträgen zu finden sind. Dadurch läßt sich sehr schön die Entwicklung der Familiennamen verfolgen. Z.B. Heylemann, Heilemann, Helemann, Hölemann, oder Petzsch, Petsch , Pötsch, Poetsch.


Neue Angaben und Hinweise auf Fehler werden gern entgegengenommen und eingearbeitet.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Günter Kleinau