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Ortsfamilienbuch Bremen-VegesackDer Wert einer Familienforschung ist von den Quellen abhängig. Aus diesem Grund wurde für jedes Datum der in diesem Ortsfamilienbuch Vegesack aufgeführten Daten, mit Ausnahme der Berufe, die genauen Quellen angegeben. Geschätzte Daten wurden nicht aufgenommen. Als allgemeine Quellen sind für dieses OFB die im Staatsarchiv Bremen für jedermann zugänglichen Quellen der Kirchenbücher (KB) und die Civilstandsregister zu erwähnen. Wegen der umfangreichen Daten wurde auf die Aufnahme der Daten nach 1875 verzichtet, bis auf wenige Ausnahmen.
1619-1623 ließen die Bremer Kaufleute und das Haus Seefahrt ein Hafenbecken anlegen, das sowohl als Winterhafen, als auch für das Löschen von Waren dienen sollte, da die größeren Schiffe wegen der Versandung der Weser nicht mehr nach Bremen fahren konnten. Im Laufe der Jahre siedelten hier vor allem Schiffer, Handwerker und Händler an – es lebten in Vegesack zeitweise mehr Kapitäne als in irgendeiner anderen Stadt Deutschlands. Vegesack gehörte zunächst zum bremischen, dann schwedischen und hannoverschen Amt Blumenthal, 1803 wurde es der bremischen Landeshoheit unterstellt. Kirchlich gehörte Vegesack zu Lesum oder Blumenthal, erst 1821 entstand eine eigene (unierte) Kirche für den Ort. Grundlage für das Ortsfamilienbuch für diesen Ortsteil ist das Civilstandsregister, welches komplett erfasst wurde.
Quellen:
Bremen-Vegesack
· Civilstandsregister (Geburten, Heiraten und Sterbefälle von 1811 bis 1875 komplett und die sich daraus ergebenden amtlichen Stammtafeln)
Bemerkungen:
Da bei Ortsangaben nicht immer eine eindeutige Zuordnung möglich ist, wird nicht ausgeschlossen, dass eine falsche Zuordnung erfolgt ist.
Die Uhrzeiten sind immer auf 24 Stundenzeit umgerechnet. Sind in den Bemerkungsfelder bei Namensangaben z. B. bei Trauzeugen einzelne Buchstaben oder ganze Namen in runden =() gesetzt, so ist im Eintrag der Quelle eine Differenz zwischen der Schreibweise des "amtlichen" Schreibers und des Unterschreibenden vorhanden. Was sich in eckigen [] Klammer befindet sind Kommentare der Bearbeiter.
Eine Besonderheit ist der Titel "kann nicht schreiben". Dieser wurde immer dann eingesetzt, wenn Unterschriften zu leisten waren z. B. vom Brautpaar bei der Heirat (dieses wurde oft vom Civilstandsbeamten auf folgende Art dokumentiert "+++ diese 3 Kreuze sind von XYZ und stellen die Unterschrift dar"). Sollten Sie Differenzen mit Ihren eigenen Aufzeichnungen feststellen, so informieren Sie mich bitte. Ebenso bin ich für Ergänzungen dankbar. Ihre Informationen senden Sie bitte an DIE MAUS archiv@die-maus-bremen.de, da ich über keinen Internet Anschluss verfüge.
Horst Klostermann, Bremen
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Letzter Stand Ortsfamilienbuch Bremen-Vegesack: 25.01.2015 |
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