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Ortsfamilienbuch Pless (Pszczyna)

Zur Geschichte des Ortes Pless

Erste Teile der Stadt wurden schon im 12 Jahrhundert erbaut durch die Piasten, dieser Teil der Stadt liegt im heutigen Ortsteil Altdorf (Stara Wies). Bis in die 1330er Jahre gehörte Pless zum Herzogtum Ratiobr, welches bis dahin von den Schlesischen Piasten regiert wurde. Danach wurde das Gebiet vom Böhmischen König Johann von Luxemburg als Lehen an Nikolaus II von Troppau gegeben. Im Jahre 1412 entstand das Herzogtum Pleß, dessen 1. Herrscher der Enkel von Nikolaus II war. In den nächsten 100 Jahren gelangte es unter Böhmische Herrschaft. Mitte des 16 Jahrhunderts veräußerte der damalige Herrscher das Plesser Gebiet an den Breslauer Fürstbischof von Promnitz, dessen Familie bis 1765 dieses Gebiet besaß. In den frühen 1740er Jahren gab es den „Ersten Schlesischen Krieg“. Danach gehörte Pless zu Preußen und grenzte an Österreichisch-Schlesien. 1765 ging das Herzogtum dann an Friedrich Erdmann von Anhalt-Köthen-Pleß, den Neffen des Johann Erdmann von Promnitz und Sohn von Emilie von Promnitz. Dadurch wurde es zu einem Fürstentum. Diese Familie regierte dann bis zum 1. Weltkrieg. Pless war von 1743 bis 1922 die Kreisstadt des Landkreises Pless. Nach der Volksabstimmung 1922 fiel Pless an Polen. Heute gehört Pless zu Polen und hat ca. 25.000 Einwohner.

Geografie

Etwa 37 Kilometer nördlich von Pless liegt Kattowitz (Katowice). Pleß liegt im oberschlesischen Hügelland auf 246 Meter über NHN und an der Plesse (polnisch Pszczynka), einem linken Nebenfluss der Weichsel.

Ortsfamilienbuch Pless

Das Ortsfamilienbuch basiert vor allem auf den Aufzeichnungen der evangelischen Kirchenbücher von Pless. Bis 1945 gab es 2 evangelische Gemeinden Pless, nämlich die deutsche und die polnische. Von 1742 bis 1945 gab es die polnische Gemeinde und die deutsche von 1765 bis 1945. Die Kirchenbücher wurden bis 1837 in das Kirchenbuch Pless mit den Vororten und Schloss Pless sowie dem Ort Nikolai (Mikolów) und in das Kirchenbuch Pless für die umliegenden Orte unterteilt. Danach erfolgt die Aufteilung nach den 2 Gemeinden.

Zu den umliegenden Orten, die dort als ländlich bezeichnet werden, gehören u. a.: Altdorf (Stara Wies), Baranowitz (Baranowice), Biasssowitz (Bijasowice), Borin (Borynia), Borki (Borek), Branitz (Branice), Czarkow (Czarków), Erdmansbruch (Erdmanowice), Gottschalkowitz (Goczalkowice), Golassowitz (Golasowice), Kobier (Kobiór), Krier (Kryry), Lonkau (Łąka), Radostowitz (Radostowice), Sandau (Piasek), Schädlitz (Siedlice), Staude (Studzionka), Sussetz (Suszec), Deutsch Weichsel (Wisła Mała), Polnisch Weichsel (Wisła Polska) und Wessolla (Wesoła). Die Orte Althammer (Trachy), Emanuelssegen (Murcki), Gostin (Glashütte) (Gostyn), Jaschkowitz (Jaśkowice), Mittel Lazisk (Łaziska Średnie), Ober Laszik (Laziska Gorne), Nieder Lazisk (Łaziska Dolne), Mokrau (Mokre), Ornontowitz (Ornontowice), Smilowitz (Śmiłowicka), Tichau (Tychy), Wyrow (Wyry), Zawada, Zawisc (Zawiść) und Zgoin (Zgoń) gehören ebenfalls zu den Orten, die im Kirchenbuch Pless Land zu finden sind. Ab 1854 gehören diese Orte jedoch zur Gemeinde Nikolai (Mikolów).

Zu den Kirchenbüchern gibt es auch Familienbücher. Es existieren Familienbücher für die Plesser evangelische Landgemeinde und für die Plesser evangelische Stadtgemeinde. Für jede Gemeinde wurden 2 Familienbücher angelegt. Jedoch ist für die Stadtgemeinde nur noch der Band 2 erhalten. Wer diese verfasst hatte, konnte ich nicht herausfinden. Die 2 Bände der Landgemeinde wurden durch Ernst Siegmund Bartelmus angelegt, einem Plesser Pastor. Der 2. Band wurde von anderen Personen fortgeführt bzw. ergänzt.

Die online zugänglichen Kirchenbücher beginnen im Juni 1794. Von diesem Zeitpunkt startet das Ortsfamilienbuch. Geburtstage und Hochzeiten vor dem genannten Tag beziehen sich auf die Familienbücher, die u. a. von Ernst Siegmund Bartelmus angelegt wurden.

Bisher beinhaltet das Ortsfamilienbuch nur die evangelische Bevölkerung. Einzelne Einträge zu Personen mit katholischem Glauben sind erfasst, sofern diese mit einem Protestanten bzw. einer Protestantin verheiratet waren und der Sterbeeintrag online einsehbar ist. Die katholischen Kirchenbücher von Pless, Duplikate der Originale, sind für die Zeit von 1821 bis 1874 online einsehbar. Wie weit ich die katholischen Kirchenbücher von Pless bzw. den Orten, die zur evangelischen Gemeinde Pless ursprünglich gehörten, in dieses Ortsfamilienbuch einarbeite, habe ich noch nicht entschieden. Grundlage dafür werden dann die online zugänglichen Duplikate der Originale, die sich im Diözesanarchiv Kattowitz befinden, sein.

Bearbeitungsstand

Vollständig erfasst sind für die Eheschließungen, Taufen und Begräbnisse die Jahre 1794 bis 1799.

Quellen




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:: Kontakt
Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Christina Heine