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Ortsfamilienbuch Nieder-Ohmen

Foto: † Berthold Sohl, Nieder-Ohmen

Die erste Erwähnung dürfte schon von vor 786 (1200 Jahr Feier 1986) sein, in den Aufzeichnungen von Bonifatius wurde auch schon das Wort Amena vor 786 erwähnt (ein Wort aus der keltischen Sprach für Wasser) und ein späterer Hinweis ob es sich um Ober- oder Nieder-Ohmen handelte, ich gehe davon aus das an den Gewässern bergauf besiedelt wurde und Nieder-Ohmen vorher entstand denn hier war die Erde sehr erzhaltig und in einer Furt in der Ohm wurde ein Wehrturm aus Ottonischer Zeit entdeckt. Erst 1241 bzw. 1308 findet eine eindeutige Differenzierung statt.

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Nieder-Ohmen: Niederohmen (L. Bez. Grünberg) evangelisch Pfarrdorf; liegt an der Ohm, 2 St. von Grünberg, hat 171 Häuser und 1052 Einwohner, die außer 2 Katholiken und 52 Juden evangelisch sind, sodann 1 Kirche, 1 Rathaus, 4 Backhäuser, 1 Papiermühle und 3 Höfe, Königssaasen, Obergrubenbach und Windhain. – Der Ort kommt 1008 unter dem Namen Amena in Pago Oberen Logenahe in Comitatu Gisonis vor und bildete mit andern Orten ein eigenes Gericht, an welchem das Stift von St. Stephan zu Mainz teil hatte, und von welchem Landgraf Heinrich II., 1370 bekennt, daß er diesen Teil des Gerichts zu Niedern Amen, und die dazu gehörigen Dörfer und Wüstungen, mit Namen Atzinhayne (Atzenhain), Lumme ( Kleinlumda), Bernsfelde (Bernsfeld), Koningesassin (Königssaasen), Schonenborn, Pherdesbach, Rensbach und Wadenhusen, von dem Stifte zu Lehen trage. Die Kirche zu Niederohmen ist wohl die älteste dieser Gegend und wurde im 19ten Jahrhundert da sie baufällig war abgerissen und ersetzt. Sie gehörte zur Probstei von St. Stephan zu Mainz, wurde aber 1212 dem Convent überlassen, und umfasste sämtliche genannte Orte, nebst Merlau und Wettsaasen in ihrem Kirchengebiet. Der Ort Merlau wurde später selbstständig und hatte nach der Reformation ein eigenes Kirchspiel

Im 16. bis 18. Jahrhundert etablierte sich eine kleine jüdische Gemeinde in Nieder-Ohmen. Die Synagoge befand sich Elpenröderstraße 34–35/Im Eck 3–5. Nach 1933 ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder (1933: 69 Personen) auf Grund der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. Bereits 1935 (drei Jahre vor der sogenannten Reichspogromnacht) wurde die Synagoge geschändet.

Synagoge um 1900 

 

 

Achtung: die Filialen des Kirchspiels Nieder-Ohmen; Atzenhain, Bernsfeld und Wettsaasen  werden noch bearbeitet und bald in noch nicht absehbarer Zeit online gestellt (ursprünglich sollte es mal ein Buch werden und der Gewinn aus dem gedruckten Werk mit den Filialen der Kirchengemeide zur Verfügung gestellt werden, aber dies wurde abgelehnt). Anfragen können schon gestellt werden, selbstverständlich werden sie auch beantwortet




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Hans Henkel