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Ortsfamilienbuch Hetzbach mit Etzean


Viadukt (Foto: Manfred Heiss)

Hetzbach wurde erstmals im Jahr 1353 als “Hetzelspach” urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte früher zur Kurpfalz und kam erst 1519 durch einen Tausch mit anderen Dörfern (Affolterbach, Lauten-Weschnitz und Siedelsbrunn) vom Pfälzer Amt Lindenfels an die Schenken von Erbach und damit zur Oberzent.

Ursprünglich war Hetzbach ein Hubendorf. Diese Strukturen sind heute jedoch kaum noch zu erkennen. Durch die verkehrsmäßig günstige Lage an der Landstraße durch das Mümlingtal und den Bau der Eisenbahnlinie Eberbach-Hanau um 1880 ließen sich im Ort zahlreiche Handwerks- und Wirtschaftsbetriebe nieder. Das ehemalige Empfangsgebäude des oberhalb des Ortes gelegenen Bahnhofs wurde vor kurzem von der Stadt Oberzent erworben und soll zu einem modernen Verkehrszentrum ausgebaut werden.

Von 1904 an bestand auch eine Nebenbahnlinie von Hetzbach nach Beerfelden. Die Lokomotive dieser Bahn, liebevoll “Schellekattel” genannt, beförderte Personen und Güter nach Beerfelden, bis der Betrieb im Jahr 1954 eingestellt wurde.

Wahrzeichen des Ortes ist das imposante knapp 250 Meter lange und rund 40 Meter hohe Himbächel-Viadukt, das mit seinen zehn Bögen von 20 Metern Spannweite das gleichnamige Tälchen überspannt.

Kirchlich gehört Hetzbach zu Beerfelden. Die ab 1677/78 vorhandenen Kirchenbücher der Pfarrei Beerfelden wurden vom Heimat- und Geschichtsverein Oberzent bis zum Jahr 1875 erfasst und dienten als Grundlage für das Online-Ortsfamilienbuch. Ältere Kirchenbücher wurden bei dem großen Stadtbrand in Beerfelden im Jahr 1810 ein Raub der Flammen.

Zu Hetzbach gehört der rund 5 Kilometer vom Ortszentrum entfernte Wohnplatz  Gebhardshütte, unweit von Bullau auf einer Rodungsinsel im Wald gelegen.

Bei dem auf einem Hochplateau in etwa 400 Meter Höhe gelegenen Etzean deuten bei Ausgrabungen entdeckte frühzeitliche Funde darauf hin, dass sich das spätere Hubendorf aus einer Waldschmiedesiedlung entwickelt haben dürfte. Demnach war Etzean, das unter dem Namen “Etzelshan” erstmals 1364 urkundlich erwähnt wurde, bereits im 10. Jahrhundert besiedelt. Der das Ortsbild prägende gräfliche Hof entstand Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Aufkauf und die Zusammenlegung von fünf Hubengütern und beherbergt heute ein Gestüt, auf dem Rennpferde gezüchtet werden.

Im Zuge der Gemeindereform wurden Hetzbach und Etzean 1971/72 Stadtteile von Beerfelden und sind seit 2018 Stadtteile von Oberzent.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Manfred Heiss