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Ortsfamilienbuch Geppertsau (Údolná, Keprtovice)

Wüstung auf dem Gebiet des heutigen Truppenübungsplatzes Libavá in Tschechien. Sie liegt vier Kilometer südöstlich von Stadt Liebau (Město Libavá) in den Oderbergen.

Dieses Familienbuch wurde nach bestem Wissen und Gewissen mithilfe des Digitalen Archiv des Landesarchivs in Opava (https://digi.archives.cz/da/) erstellt. Es existieren dort Scans der Kirchenbücher ab 1659. Am Anfang als gemeinsames Kirchenbuch mit Stadt Liebau, seit 1791 dann als eigenes Kirchenbuch. Wenn bekannt wurden Daten aus umliegenden Orten eingearbeitet.
 
Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1581 im Urbar der Stadt Liebau. Weitere Bezeichnungen für den Ort waren: Keprczau, Gepirzow bzw. Geprcžau, 1651 als Keprssow, ab 1654 als Gepershaw, ab 1718 als Geppertzau bzw. Gepperzau, ab 1720 als Geppertsau, 1771 als Keprczow bzw. Gepperzovium, 1793 als Geprdowice,  Geppercowa (ab 1835) und Gepertkovice (1847). Ab 1872 verwendete die Gemeinde die Ortsnamen Gepperzau/Kepertovice und seit 1893 Geppertsau/Keprtovice.
Die Matriken werden seit 1659 in Stadt Liebau geführt. 1785 wurde im örtlichen Armenhaus der Schulunterricht aufgenommen. 1826 entstand ein eigenes Schulgebäude. In den 51 Häusern des Ortes lebten im Jahre 1835 344 Personen. Die Bewohner lebten von der Landwirtschaft, die wegen der steinigen und trockenen Böden wenig ertragreich war und verdingten sich als Tagelöhner. Die meisten Einwohner verdienten sich im Winter ein Zubrot mit der Weberei und Fertigung von Holzwaren. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Gepperzau immer dem Olmützer Fürsterzbischöflichen Kammergut Liebau untertänig.
Ab 1850 bildete Geppertsau eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Mährisch Weißkirchen und dem Gerichtsbezirk Stadt Liebau. Im Jahr 1855 wurde es dem Bezirk Stadt Liebau zugeordnet und ab 1868 gehörte das Dorf zum Bezirk Sternberg. 1856 wurde ein neues Schulhaus eingeweiht. In den Jahren 1858–1860 erfolgte der Bau der Kapelle. Im Jahre 1880 lebten in den 57 Häusern der Gemeinde 382 deutschsprachige Einwohner. Beim Zensus von 1900 war die Zahl der Häuser auf 60 angewachsen, die der Einwohner wegen der Armut des Ortes jedoch deutlich auf 342 zurückgegangen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestand in dem Dorf eine Darlehnskasse und zwei Mühlen. 1909 wurde Geppertsau dem Bezirk Bärn zugeordnet. 1921 lebten in den 68 Häusern von Geppertsau nur noch 290 rein deutschsprachige Einwohner. Im Jahre 1930 bestand das Dorf aus 71 Häusern und hatte 299 durchweg deutschsprachige Bewohner. Nach dem Münchner Abkommen wurde Geppertsau 1938 dem Deutschen Reich zugeschlagen. 1939 lebten in Geppertsau 318 Menschen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam das Dorf zur Tschechoslowakei zurück und die deutschen Bewohner wurden vertrieben.
Im Zuge der Errichtung des Truppenübungsplatzes Libavá wurde Geppertsau 1946 nicht wieder besiedelt. 1949 wurde die Gemeinde aufgelöste und in Údolná umbenannt sowie zugleich dem Bezirk und Gerichtsbezirk Olomouc zugeordnet.
Quelle: Wikipedia

 




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Jan Wießner