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Ortsfamilienbuch Freiwaldau

Freiwaldau, heute polnisch Gozdnica, liegt ca. 15 km von der deutsch-polnischen Grenze entfernt in der Region Niederschlesien.

Zur Geschichte des Ortes

Laut Wikipedia erfolgte die Gründung des Ortes im Jahre 1285. Freiwaldau lag im Herzogtum Sagan in Schlesien, einen Kilometer nördlich der Landesgrenze zur Oberlausitz an einer alten Straße zwischen Priebus und Bunzlau und erhielt 1315 das Stadtrecht. Im Jahr 1602 kam die Stadt zur Herrschaft Bunzlau, welche 1684 mit der Herrschaft Halbau in der Oberlausitz zusammengelegt wurde. 1742 gelangte Freiwaldau dann zu Preußen und verlor 1750 das Stadtrecht. Von 1816 bis 1932 gehörte der Marktflecken dem Landkreis Sagan, danach Sprottau an.  
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begann nordwestlich von Freiwaldau der Abbau einer Lagerstätte von Braunkohle und Tonmineralien. Im 19. Jahrhundert entstand schließlich eine Dachziegelindustrie welche die Stadt wachsen ließ.
Die Porzellanfabrik Freiwaldau wurde 1841 gegründet und die Ziegelei von Gottfried Sturm im Jahr 1885. Letztere produzierte 1943 in zwei Werken mit über 700 Arbeitern. Außerdem waren in der Stadt noch elf weitere Unternehmen ansässig, die Steinzeug bzw. Bunzlauer Keramik fertigten. Zwischen 1936 und 1945 befand sich nördlich der Stadt der Fliegerhorst Freiwaldau.
Zu Ende des 2. Weltkrieges waren 30 Prozent der Gebäude des Ortes zerstört.
Der Ort erhielt 1945 seinen polnischen Namen Gozdnica zurück und 1967 schließlich das Stadtrecht.

Folgende Quellen wurden bislang ausgewertet:

  • Taufbuch Freiwaldau 1794-1824
  • Taufbuch Freiwaldau 1871-1884
  • Traubuch Freiwaldau 1862-1909 (Jahrgänge 1873-1887)
  • Angaben aus dem Grabsteinprojekt Freiwaldau
  • Schlesisches Pfarrerbuch
  • verschiedene Wikipedia-Artikel
  • Festschrift "100 Jahre Schlesische Dachstein- & Falzziegel-Fabriken, vorm. G. Sturm"

Dieses Ortsfamilienbuch stellt derzeit lediglich einen ersten Arbeitsstand dar.

Ein ganz besonderer Dank geht an Leonard Ehmke. Er hat in mühevoller Kleinarbeit die Taufbücher aus Freiwaldau transkribiert und zur Verfügung gestellt. Ohne seine Arbeit wäre dieses OFB nicht möglich gewesen.

Bemerkungen zur Erfassung:

Zur besseren Übersichtlichkeit habe ich mir erlaubt die unterschiedlichen Schreibweisen mancher Familiennamen zu vereinheitlichen (z.B.: Girke/Gircke; Huckauf/Hukuf; Höhn/Hoehn, Dietze/Tietze, Möbus/Moebuß, Neubarth/Neubart usw.).

Die Berufsbezeichnung bzw. der Stand einer Person ist häufig mehrfach genann. Sofern der Beruf im Kirchenbuch erwähnt wurde, wurde diese mit dem entsprechenden Datum aufgenommen.

Beim Erfassen der Daten können sich Fehler eingeschlichen haben.
Wenn ein aufmerksamer Leser Fehler findet oder Familiendaten ergänzen kann, wäre der Verfasser dankbar für diese Hinweise.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Thomas Falck