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Ortsfamilienbuch Burau

Der Ort Burau/Buhrau (heutiges Borowe) gehörte bis 1932 zum Kreis Sagan und danach zum Kreis Sprottau in Niederschlesien. Am 01. Oktober 1932 wurden die Kreise Sagan und Sprottau im Zuge der Kreisreform zusammengeschlossen. Sprottau erhielt den Verwaltungssitz. Der Ort liegt auf dem 15°07’ Breitengrad und auf dem 51°29’ Längengrad. Es besteht aus dem Hauptort mit Gut und Schloss (1902: 647 Einwohner) sowie mehreren Forsthäusern ausserhalb Buraus. Dazu gehörten Forsthaus Marieneich (1885: 2 Wohngebäude mit 10 Einwohnern), Forsthaus Neuburau (1885: 1 Wohngebäude mit 7 Einwohnern), Forsthaus Klementinenhain (1885: 4 Wohngebäude mit 4 Einwohnern), Rittergut und Forsthaus Burau-Rädel (1885: 1 Wohngebäude mit 5 Einwohnern) und Forsthaus Siegfriedshof (1885: 2 Wohngebäude mit 9 Einwohnern). Zusätzlich gab es eine weitere Kolonie nord-westlich vom Hauptort – der Qualmer (1885: 30 Wohngebäuden mit 142 Einwohnern). Der Name ist dadurch entstanden, dass auf dem Qualmer Holzkohle gemacht wurde. Der Qualmer wurde in Vorder- und Hinterqualmer unterteilt.

Das Dorf grenzt mit seiner Flur im Westen an die grosse Priebuser Heide, deren Burau benachbarte kleine Siedlungen Wärstdubesser (1781 erstmalig erwähnt) und Mordkretscham (1547 erstmalig erwähnt), beide in Wiesau eingemeindet, an die Wegunsicherheiten im Mittelalter und an die schlechten Bodenverhältnisse erinnern.

Die Einwohner waren überwiegend evangelisch und in der ev. Kirche Nieder-Hartmannsdorf eingepfarrt. Eine kurze Zeit hat sich die Herrnhuter Brüdergemeine in Burau niedergelassen, die den Ort Gnadeck nannte.

Flurkarte Burau Kriegerdenkmal 1914-1918 Ansichtskarte Burau

 

Folgende Quellen wurden ausgewertet:

  • Ev. Kirchenbücher Nieder-Hartmannsdorf (Sterbebücher und Traubücher)
  • Kath. Kirchenbücher Nieder-Hartmannsdorf (Taufen-, Trau- und Sterbebücher)
  • Ev. Kirchenbücher Halbau
  • Ev. Kirchenbücher Freiwaldau
  • Personenstandsunterlagen des Standesamts Halbau
  • Personenstandsunterlagen des Standesamts Leippa
  • Verlustlisten des 1. und 2. Weltkriegs
  • Kriegerdenkmal Burau 1. WK
  • Orts- und Adressbuchauszüge
  • Sagan-Sprottauer-Heimatbriefe
  • Nordschlesische Tageszeitung
  • sowie Funde bei Ancestry, Familysearch und MyHeritage

Anmerkungen zur Erfassung:

Dadurch, dass nahezu keine Geburtsregister von Burau vorhanden sind, wurden die verwandtschaftlichen Beziehungen teilweise aufgrund von anderen Details, wie Berufe, etc., angenommen. Es sind deshalb Mehrfachnennungen unvermeidbar.

Die Angabe der Seite in einer Quelle setzt sich aus der Seitenzahl des Kirchenbuches und der Jahreszahl des Eintrags zusammen. Ich habe bewusst auf die laufende Nummerierung innerhalb eines Kirchenjahres verzichtet, um die Auffindbarkeit für eine nachträgliche Recherche zu erleichtern, aufgrund der schnelleren Navigation innerhalb eines Kirchenbuches.

Die Berufsbezeichnung einer Person kann mehrfach genannt sein. Sofern die Berufsbezeichnung in einem Kirchenbuch erwähnt wurde, wurde diese für das entsprechenden Jahr aufgenommen.

Bei der Erfassung der Daten können sich Fehler eingeschlichen haben. Ich bin für jeden Hinweis und jede Ergänzung dankbar und freue mich auf die rege Nutzung dieses Ortsfamilienbuches.

Ich widme diese Arbeit meinem in Burau geborenen Vater.




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Pfeil Burau in Wikipedia
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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Tanja Kutz


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