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Ortsfamilienbuch Stuhr und umliegende Gemeinden

Das Kirchspiel Stuhr, südwestlich von Bremen am Rande von Bremen-Huchting und Delmenhorst gelegen, ist identisch mit der bis 1974 dem Landkreis Oldenburg angehörenden Gemeinde Stuhr und ihren Ortsteilen Stuhr (Stuhr, Stuhrreihe, Stuhrbaum, Brinkumer Moor), Kladdingen (Kladdingen, Kuhlen, Gehrden) Moordeich (Moordeich, Barken, Königshof), Varrel (Varrel, Tölkenbrück, Barkendamm) und Obernheide (Obernheide, Blocken, Ströhen, Zur Landwehr).

Der 8. August 1171 (nach dem heutigen gregorianischen Kalender der 20. August) gilt als Geburstag von Stuhr. Herzog Heinrich von Baiern und Sachsen („Heinrich der Löwe“) gestattet im Einvernehmen mit dem Erzbischof Balduin von Bremen dem Ritter Friedrich von Mackenstedt, das Bruchland zwischen Brinkum, Mackenstedt und Huchting, vom Dorfe Mackenstedt den Fluss Stuere hinunter, bis zur Ochtum nach Holländer Recht zu verkaufen und zu übertragen.

Die Besiedlung Stuhrs erfolgte also durch flämische, niederländische oder auch unterrheinische Kolonisten, wie es in den Sümpfen und Brüchen im großen Umkreis um Bremen ab dem Jahre 1106 vielerorts geschah.

Eine Kirche gibt es in Stuhr seit 1184. Die heutige Kirche wurde vermutlich in der Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut. Kirchenbücher sind ab Mitte 1716 vorhanden

Besiedelt wurde Stuhr von etwa 80 bis 160 Personen. Zwischen 1681 und 1964 entwickelte sich die Einwohnerzahl der Gemeinde von 822 auf 4.000 Personen. Nach 1965 setzte in zunehmendem Maße in den Ortsteilen Stuhr, Moordeich und Varrel eine Bebauung mit Einfamilienhäusern ein, deren Eigentümer vorwiegend aus Bremen stammen. Das ehemals ausgesprochen ländliche Stuhr entwickelte sich so zur typischen Randgemeinde im „Speckgürtel“ einer Großstadt, mit zahlreichen Gewerbeflächen und voranschreitender Wohnbebauung.

Im Jahre 1966 gab die Gemeinde Stuhr ein Heimatbuch „Das Buch von Stuhr“ heraus, das von Erich Lemberg verfasst wurde.

Seit der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 trägt eine Großgemeinde mit rund 30.000 Einwohnern den Namen Stuhr. Sie entstand aus der Zusammenlegung des alten Stuhr (Landkreis Oldenburg) mit den ehemals selbstständigen Gemeinden des Landkreises Grafschaft Hoya, Brinkum, Seckenhausen (Ksp. Brinkum), Heiligenrode, Groß Mackenstedt (Ksp. Heiligenrode) und Fahrenhorst (Ksp. Barrien). Diese neue Gemeinde wurde dem Landkreis Diepholz zugeordnet.


Die vorliegende Datenbank beruht auf den Kirchenbüchern der Ev.luth.Kirchengemeinde in Stuhr von 1716 bis 1875, sowie auf den im Nieders. Staatsarchiv Oldenburg vorhandenen Stuhrer Seelenregistern der Jahre 1662, 1675 und 1681, und auf eigenen Nachforschungen des Bearbeiters.

Dieser Datensammlung wurden weiterführende Daten, z.T. ganze Stammlisten, hinzugefügt, wenn sie irgendeinen Anknüpfungspunkt in Stuhr haben. Sie wurden dem Bearbeiter bei Anfragen zu Stuhr von anderen Forschern zur Verfügung gestellt.
So umfasst die Datenbank „Stuhr und umzu“ heute insgesamt 27609 Personen in über 7.000 Familien und soll weiter ergänzt werden. Sie soll eine Hilfe für den Familienforscher sein, kann aber eigene Arbeit in den Archiven nicht ersetzen. Der Bearbeiter kann auch keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen.

Aus Gründen des Datenschutzes sind Personen, von denen angenommen werden muss, daß Sie noch leben, nur mit ihrem Namen aufgeführt. Bei berechtigtem Interesse kann der Bearbeiter weiterführende Informationen geben.

Die Datenerfassung erfolgte mit dem Programm GENPROFI.

Die Daten wurden von Volkmar Häseker zusammengetragen. Nach seinem Tod 2004 gehen Nachfragen, Änderungen und Ergänzungen zu den Daten bitte an:
Bernd Salewski (
Salewski.Hambergen@ewetel.net )


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Bernd Salewski