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Ortsfamilienbuch Ströbeck

Das Schachdorf Ströbeck liegt im nördlichen Harzvorland rund 7 Kilometer westlich von Halberstadt bzw. auf der Südseite des Huys  im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.  Ende 2018 lebten ca. 1000 Einwohner dort.
Erstmalig urkundlich erwähnt wurde Ströbeck am 20. Oktober 995 in einer Urkunde des Königs Otto III.

Ströbeck ist vor allem bekannt durch das Schachspiel, welches das Dorf prägt. Seit 1991 trägt Ströbeck den offiziellen Namen Schachdorf Ströbeck. Nach der  Legende  hat im Jahr 1011 ein adliger Gefangener des Halberstädter Bischofs seinen dortigen Bewachern das Spiel gelehrt haben.  Ca. 60 Meter vom Dorfplatz entfernt befindet sich der Schachturm, in dem  der adlige Gefangene inhaftiert gewesen sein soll. Von da an wurde das Schachspiel von einer Generation zur nächsten weitergegeben und bis heute aktiv betrieben. Seit dem Jahre 1823 ist Schach in der Schule des Ortes ein Pflichtfach. Bis heute gilt das für die dortige Grundschule.  Das Schachspiel von Ströbeck wurde 1515 erstmals schriftlich erwähnt.  Schachspiele mit entsprechend gekleideten Menschen sind seit 1689 in Ströbeck belegt.  Diese Tradition wird bis heute vom Ströbecker Schachverein, der 1883 gegründet wurde, fortgesetzt. Auch der Friedrich der Große (der Alte Fritz) besuchte Ströbeck, da die Schachtradition sein Interesse geweckt hatte.
Auf dem Dorfplatz befindet sich ein großes Schachbrett, auf dem alljährlich zum Schachfest das Ströbecker Lebendschachensemble auftritt.

Das Schachfest, das Schachmuseum und das Spiel mit lebendigen Figuren zeugen von der Traditionspflege im Ort.

Die mächtige St.-Pankratius-Kirche wurde erst im Jahre 1878 erbaut, nachdem die alte Kirche nach einem Blitzschlag abbrannte.
Zu den bekanntesten Personen des Ortes gehört Edward Salomon, der am 10.08.1830 als Eduard Salomon zur Welt kam. Nach der gescheiterten Revolution von 1848/49 verließ er gemeinsam mit deinem Bruder Friedrich Deutschland und ging in die USA. Von 1862 bis 1864 war der der achte Gouverneur des Bundesstaates Wisconsin. Der Bruder Friedrich, der am 08.04.1826 in Ströbeck geboren wurde, brachte es bis zum General im amerikanischen Bürgerkrieg.
Einige Familiennamen wie Ühre, Wiedenbein, Söllig, Wegener, Bartels oder Harring konnte man schon um 1660 in Ströbeck finden. Auch heute noch gibt es diese Familiennamen in Ströbeck.
Die Schreibweise der Nachnamen war unterschiedlich. So wurde jemand als Valentin Hacke geboren, aber im Sterbeeintrag heißt er Valentin Haake. Oder Newy - Naewy - Naewi - Newig - Naewig. Oder Helmholtz -Helmholz. Manchmal nicht ganz einfach.

Dieses Ortsfamilienbuch soll eine Forschungshilfe sein. Es kann nicht vollständig sein, da doch etliche Lücken in der Kirchenbuchführung zu finden sind. Es  ist kein verbindliches Dokument.

Inhalt: Taufen 1660 - 1885, Verstorbene 1660 - 1888, Trauungen 1660 – 1906

Über Hinweise und Ergänzungen würde ich mich sehr freuen. Bitte senden Sie diese an:
werner.reimer@arcor.de   
Viel Erfolg beim Lesen.
Werner Reimer
 




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Werner Reimer