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Ortsfamilienbuch Schlierbach

(Stadtteil von 64678 Lindenfels)

Schlierbachkirche und Friedhof von Jürgen Wüstenberger
Foto: Jürgen Wüstenberger 2013


Geschichte:
1356 wurde das Dorf erstmals als Slirbach urkundlich erwähnt; obwohl angenommen wird, dass es mit dem im Jahre 795 im Lorscher Codex erwähnten Richgiesbura identisch ist. Ein Hofgut und eine Fronmühle werden später im Jahre 1359 erwähnt. Das Dorf gehörte bis 1803 zur Kurpfalz im Oberamt Lindenfels und kam dann an das Großherzogtum Hessen.

Im Vorfeld der Gebietsreform in Hessen ließ sich die Gemeinde am 31. Dezember 1970 in die Stadt Lindenfels eingliedern.

Historische Namensformen:
•    Slirbach (1356)
•    Slierbach (1392, 1398-1400, 1406)
•    Slyrbach (1418)
•    Schlierbach (1530)

Kirche und Friedhof:
Die Evangelische Kirche befindet gegenüber dem Hofgut, das im 14. Jahrhundert den Mittelpunkt des Dorfes bildete. Ein ersten Beleg für das Vorhandensein einer Kirche oder Kapelle wird auf 1401 datiert. Sie gehörte damals dem Kirchspiel Fürth an. Besonders interessant ist der die Kirche umgebende Friedhof mit seinem Stickelfeld.
Stickel stehen anstelle eines Grabsteins und haben sich vermutlich zur Zeit der Reformation aus der Form des Totenbretts entwickelt. Ein Stickel ist ein weiß bemaltes Brett mit dem Namen des Verstorbenen, dem Geburts- und Sterbedatum und einem aufgemalten Blumentopf mit einer heranwachsenden, einer blühenden und einer verwelkenden Tulpe. Der Brauch, Stickel statt Grabsteine aufzustellen, kam vermutlich nach 1662 mit der Einwanderung von calvinistischen Schweizern wie den Brüdern Bitsch in den Odenwald.
>>Zu den erfassten Grabsteinen von Schlierbach  

Verwendete Kirchenbücher:
Schlierbach als reformierte Filial von Lindenfels führte ab 1650 eigene Kirchenbücher. Erst 1908 wurde in Schlierbach eine selbständige Pfarrei eingerichtet und hatte ab 1908 Wilhelm Wahl von Trais-Horloff als Verwalter und ab 1910 als Pfarrer.

Bearbeitet wurden die Kirchenbücher Geburten 1650 bis 1847, Trauungen bis 1857, Verstorbene bis 1807
Lutherische oder katholische Einwohner dieser Orte sind nach Rimbach (lutherisch) oder Fürth oder Lindenfels (katholisch) eingepfarrt.

Quellen:
  • „Schlierbach (Lindenfels)“, in: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Schlierbach_(Lindenfels)  (Stand: 22.11.2013)
  • „Schlierbach, Landkreis Bergstraße“, in: Historisches Ortslexikon <http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13058> (Stand: 18.12.2012)
  • „Grabsteine Schlierbach“, in Grabstein-Projekt Comgen <http://grabsteine.genealogy.net/namelist.php?cem=1376> (Stand: 22.11.2013)
  • Dr. Wilhelm Diehl, Pfarrer und Schulmeisterbuch für die Provinz Rheinhessen und die kurpfälzischen Pfarreien der Provinz Starkenburg, Hassia sacra Bd. 3, Darmstadt 1928
  • Wolfram Günther, Die Huben und der Grundbesitz in Schlierbach, in: Der Odenwald, Zeitschrift des Breubergbundes, Jahrgang 32, 1985, Heft 1
  • Kunz, Rudolf, Ulrich Kirschnick, and Gunnar Kohl. n.d. Stammtafeln su¨dhessischer Familien, Seeheim-Jugenheim 1989


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Ulrich Kirschnick