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Ortsfamilienbuch Oberesslingen

Die Daten dieser Datenbank stammen von Dr. Max Frank, der im Jahre 2006 verstorben ist. Der folgende Einleitungstext stammt noch von ihm. Die weitere Betreuung der Datenbank hat freundlicherweise Beate Lamb übernommen, die auch Koorekturen und Erganzungen entgegen nimmt.


Für das vorliegende Ortsfamilienbuch wurden die Kirchenbücher von Oberesslingen von 1634/35 bis 1899/1900 vollständig erfasst. Außer den Geburtszeiten, die habe ich den Astrologen gelassen, sind sämtliche vorhandenen Daten dieser Kirchenbücher übernommen. Die zusätzlichen Kommentare und Anmerkungen der Pfarrer sind in den Memodateien zu finden. Die Paten sind alle aufgeführt, dabei wurde die ursprüngliche Schreibweise der Namen beibehalten.

Zur Abwechslung habe ich auch die "weltlichen" Texte vor allem aus den Inventuren und Teilungen angesehen, da sie früher als die Kirchenbücher, nämlich schon 1580 einsetzen.

Die daraus gewonnenen Daten bitte ich aber im Hinblick auf die Filiation mit Vorsicht zu genießen. Es ist zeitlich einfach nicht machbar, für den gesamten Datenbestand die erfreulicherweise reichlich vorhandenen Dokumente auszuwerten. Man kann das nur in Einzelfällen und nicht in der Gesamtheit bewältigen.

Es gibt ein frühes Steuerbuch aus dem Jahre 1579, mindestens 25 Bände Inventuren und Teilungen und die späteren Pflegrechnungen sind vor allem auch für die Auswanderungen sehr informativ, da teilweise sogar noch Briefe aus den USA darin enthalten sind. Die vorhandenen Ruggerichtsakten sind teilweise auch sehr interessant. Es kann also an dem Ortsfamilienbuch noch weitergearbeitet werden.

Oberesslingen war bis 1913 ein württembergisches Dorf und wurde dann nach Esslingen, die ehemalige Freie Reichsstadt eingemeindet. Lokalpatrioten vermuten, dass Oberesslingen älter als Esslingen sei, was aber für die Genealogie keine Bedeutung hat.

Am Schurwaldrand befindet sich eine keltische Viereckschanze aus der La-Tène-Zeit, in der Nähe der Martinskirche befand sich eine römische Ville, die Endung -ingen belegt den alamannischen Ursprung, der auch durch alamannische Reihengräber nachweisbar ist.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1208, 1270 fiel Oberesslingen an Württemberg, was sein Verhältnis zu Esslingen nachhaltig beeinflußte.

Hegensberg, Kimmichsweiler und Oberhof waren Filialen von Oberesslingen und hatten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert eigene Kirchenbücher. Zwar wurden dann die Kinder in Hegensberg geboren, sie wurden aber in Oberesslingen getauft, was einen langen Fußweg bergab und bergauf bedeutete.

Vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war der vorherrschende Wirtschaftszweig der Weinbau. Wegen der württembergischen Erbteilung waren die Grundstücke klein und die Armut groß. Erst die Entwicklung der Industrie brachte hier einen allmählichen Wandel, der sich interessanterweise auch im Wechsel der Vornamen bemerkbar macht.

Die benutzten Quellen gehen aus den Quellenangaben hervor.

Bei den Familiennamen habe ich eine bestimmte Einheitlichkeit angestrebt, wobei ich den neuzeitlichen Formen den Vorzug gab. Die Vornamen sind für die Suche mit dem Computer standardisiert, also nicht Hanns, Hanß, Hannß oder ähnlich, sondern nur Johannes. Die Patennamen habe ich, wie schon gesagt, nur transkribiert.

Danksagung des Bearbeiters:

Mein Dank gilt dem Landeskirchlichen Archiv, das mich in lobenswerter Weise unterstützt hat und den Damen des Esslinger Archivs, die mir unermüdlich und liebenswürdig behilflich waren. Nicht vergessen möchte ich neben den vielen Unerwähnten den Genealogen Martin Kreder, der mir in den ganzen Jahren immer auch Mut zusprach.

Ich weiß, dass trotz meiner Bemühungen noch Fehler vorhanden sind und bitte alle Benutzer des Ortsfamilienbuchs, das Ihre beizutragen, dieses Ortsfamilienbuch immer besser zu machen. Vivant sequentes!

Dr. Max Frank, 2005


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Beate Lamb