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Ortsfamilienbuch Beutelsbach

Beutelsbacher Stiftskirche, Blick zu den Weinbergen unter dem Kappelberg
Bildrechte: Hans Schwaderer, Weinstadt
Beutelsbach ist seit der Gemeindereform 1975 ein Stadtteil der großen Kreisstadt Weinstadt im Rems-Murr-Kreis. Es ist ein Ort, der mit der württembergischen Landesgeschichte eng verwoben ist. Die ersten Württemberger Grafen hatten eine Burg auf dem Kappelberg, die Ulrich "der Stifter" oder "mit dem Daumen " um 1252 baulich erweiterte. Die Grablege der Württemberger war bis zur Verlegung des Stifts 1321 nach Stuttgart in der Stiftskirche in Beutelsbach. Beim Aufstand des "Armen Konrad" war Beutelsbach einer der wichtigen Orte, weil der Anführer Peter Gais, genannt „Gaispeter“ in Beutelsbach lebte auf dem Burggelände bei den Weinbergen am Kappelberg die Aufständischen sammelte.

Beutelsbach ist als Weinort schon lange bekannt. In frühen Urkunden wird schon berichtet, dass dort „ayn gueter Wein wächst“. Deshalb wird fast jeder, der hier nach Vorfahren sucht, einen Weingärtner finden! "Beutelsbacher Burghalde" und "Remstalkellerei" mit Sitz in Beutelsbach sind bei Weinkennern vertraute Namen und ermöglichen die Gelegenheit, selbst festzustellen, was hier Wurzeln hat. Der Ort selbst hat heute über 8000 Einwohner, die Stadt Weinstadt mit den weiteren Teilorten Endersbach, Großheppach, Schnait und Strümpfelbach über 25 000.

Die hier aufgeführten Personen lebten in der Zeit, als der Ort zwischen 500 und 2000 Einwohner hatte. Eine wesentliche Vorarbeit dieses OFB war eine Verkartung, die Dr. Heinrich Klumpp (1875 - 1962), ein höherer Verwaltungsbeamter aus Stuttgart, machte. Er hat sich schon ab 1930 als Vorsitzender eines Heimatvereins mit den Beutelsbacher Familien beschäftigt. Er lies sich für seine Aktivitäten aber nicht von den Nazis vereinnahmen, war kein Parteimitglied, seine Arbeiten sind nicht der Naziliteratur zu finden. Wo und wie er die Verkartung verfertigte, ist leider unbekannt.

Nach der Eingabe der Angaben auf den Karten in die Datenbank wurden die Angaben auf Vollständigkeit überprüft. Dies war möglich, weil eine CD mit Digitalisaten der abfotografierten Kirchenbuchseiten zur Verfügung stand. Lücken wurden ergänzt, Zweifelsfälle konnten im Pfarramt Beutelsbach mit den dort aufbewahrten Originalbüchern überprüft werden. Leider ist der Datenbestand vor 1646 dürftig, denn im 30-jährigen Krieg wurden Bücher vernichtet, nur ein Taufbuch blieb erhalten. Deswegen konnten Personen und Familienverbände dieser Zeit nicht vollständig dargestellt werden, größere Lücken und daraus resultierende Fehlannahmen, sind möglich. Beutelsbach war seit der Reformation evangelisch, deswegen finden sich nur dann Einträge zur Religionszugehörigkeit, wenn diese Personen nicht evangelisch waren.

Amerikanische Genealogen vermuten übrigens, dass es einen Vorfahr des Präsidenten der USA, Barack Obama aus Beutelsbach gibt. (Johann Conrad Wölflin). Diese Linie kann in dieser Datenbank verfolgt werden. Außerdem zeigte es sich beim Studium der Kirchenbücher vor ein paar Monaten, dass Herzog Karl Eugen von Württemberg an mindestens einem Beutelsbacher Mädchen (Regina Margaretha Traub) gefallen fand und mit ihr seinen ersten bekannten Sohn hatte, der dann den Namen Friedrich Wilhelm von Franquemont bekam und Kommandeur des württembergischen Kapregiments wurde.
Quellen:
Das OFB beinhaltet alle Familien, die in Beutelsbach wegen einer Taufe, Heirat oder Beerdigung in die Kirchenbücher eingetragen wurden. Konkret ist es das Taufbuch von 1573 - 1626, ab 1646 Taufbücher, Eheregister und Totenbücher, ab 1740 das "Seelenregister", das bereits die Familien zusammengefasst darstellt, ab 1800 die Familienregister I und II. Ergänzt wurden diese Daten durch die im Stadtarchiv vorliegende Bürgerliste von ca. 1640 - 1810. Außerdem konnten in Einzelfällen auch Angaben aus den Inventuren & Teilungen ab 1620 eingefügt werden.

Bei manchen Familien konnten persönliche Angaben gemacht werden, die von den Pfarrern damals im genannten Seelenregister vermerkt wurden. Es wird um Nachsicht gebeten, nicht immer konnten die handschriftlichen Einträge komplett oder richtig entschlüsselt werden! Die Angaben geben den Stand der Nachforschungen vom Oktober 2012 wieder.

Datenschutz:
Es finden sich nur Personen, die vor mindestens 110 Jahren geboren oder mindestens vor 10 Jahren verstorben sind. Es fehlen aber viele Personen, die zwar vor 2002 verstorben sind, deren Sterbedaten aber nicht in den Kirchenbüchern zu finden waren, d.h. aus der Kirche ausgetreten sind bzw. in andern Orten beerdigt wurden.

Hinweise zu Ortsverzeichnissen:
Amerika, Russland, Australien = ohne genauere Angaben in Kirchenbüchern
gefallen, vermisst, verschollen = meist Kriegstote, Sterbeort unbekannt
Stetten, Strümpfelbach = Soweit nicht anders angegeben die Nachbarorte im Remstal
Ort (Krankenhaus) = Sterbeort, Person lebte aber in Beutelsbach
Die vielen Stuttgarter Vororte sind unter Stuttgart mit der Ortsbezeichnung in Klammer dahinter zu finden. In den Kirchenbüchern hatten sie in der Regel noch den eigenständigen Namen.

Namensbezeichnungen.
Die Schreibweise der Namen haben sich auch in Beutelsbach oft geändert. In der Regel wurde die heutige Schreibweise (wie im Telefonbuch) verwendet. Dort, wo es eindeutige Brüche gab, ist dies vermerkt. Varianten bei Umlauten "ai" "ei" "ey" oder "ay" oder unterschiedliche Endungen wie "tz" anstelle von "z", "dt" oder "d", doppelte Buchstaben wie aa, ll, nn usw. sind nicht berücksichtigt, wenn es innerhalb einer Person bei unterschiedlichen Einträgen auch keine einheitliche Schreibweise gab, ebenso beim früher oft verwendeten "w" für "u" z.B. Raw für Rau.

Bitte und Hinweis
Fehler sind bei Ortsfamilienbüchern unvermeidlich. Zu leicht können die teilweise schwer lesbaren Schriften falsch interpretiert werden - von Tippfehlern ganz zu schweigen. Der Bearbeiter bittet um Nachsicht und nimmt Hinweise gerne entgegen. Erinnert sei an das oft benutzte Argument der Softwarehersteller: "Das Produkt reift beim Kunden". Es besteht die große Hoffnung, dass fehlende Daten, vor allem bei Personen, die von Beutelsbach in andere Orte zogen, dem Bearbeiter gemeldet werden, denn damit ist eine kontinuierliche Aktualisierung möglich.

Danksagung des Bearbeiters:
  • Meiner Frau, die mir die Zeit dafür lässt und sich sogar dafür interessiert und mithilft
  • Meiner Tochter Dorothee Weber, die im Grunde Mitbearbeiterin ist
  • Dem Landeskirchlichen Archiv, Herrn Dr. Haag und Herrn Michael Bing, die mir die Digitalisate zur Verfügung stellten und bei Anfragen immer behilflich war
  • Dem Pfarramt Beutelsbach, wo ich immer in den Originalbüchern nachschauen konnte
  • Herrn Dr. Breyvogel vom Stadtarchiv Weinstadt, der mich immer mit Rat und Tat unterstützt
  • Den anderen Familienforschern der Umgebung: Dietrich Paulini, Ernst Haag, Dietmar Alex, Martin Klöpfer, Jörg Heinrich, Wolfram Callenius, Hans Schiller, Uwe Riegel, Friedrich Bäuerle, von denen die eine oder andere Ergänzung oder Transkription stammt.
  • Einigen Besuchern der Datenbank, die Korrekturen und Ergänzungen melden konnten
 April 2015 Martin Goll
 
Die Angaben dieser Datenbank gibt es auch als Buch:
„Beutelsbacher Familien“
    Verlag: Bärenfelser Verlag, Weinstadt; Auflage: 1 (2013)
    ISBN-10: 386372013X
    ISBN-13: 978-3863720131


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Martin Goll